Geschichte der Zeitumstellung / Sommerzeit

Benjamin Franklin dachte im Jahr 1784 bereits über eine Zeitumstellung nach. Benjamin kritisierte anscheinend in einem Brief an den Herausgeber einer in Paris ansässigen Zeitung den hohen Verbrauch an Kerzen und die damit verbunden höheren Kosten während der kalten Jahreszeit. Da dieses Schreiben jedoch einen humorvollen Unterton hatte, ist die Ernsthaftigkeit der Gedanken über die Einführung einer Sommerzeit wohl eher fraglich.

In England wurde die Idee einer Sommerzeit im Jahr 1907 von dem Geschäftsmann William Willett erstmals seriös gefordert. Willett war der Überzeugung, dass eine Umstellung von 80 Minuten 2,5 Millionen Pfund Kosten für die Beleuchtung erspare. Obwohl Willett mit Lobbyarbeit versuchte seine Idee umzusetzen, war er mit der Einführung einer Sommerzeit nicht erfolgreich.

Um für die Tätigkeiten der Menschen die Stunden mit brauchbarem Tageslicht zu verlängern wurde die Sommerzeitumstellung erstmals im April 1916 in Irland, Deutschland und Österreich-Ungarn.

1975 wurde dann von fast allen Ländern der damaligen europäischen Union das Einführen der Sommerzeit beschlossen. Der Beschluss traf in die Zeit nach der Ölkrise und durch das Einführen der Regelung zur Sommerzeit wollte man durch eine bessere Verwertung des Tageslichtes Energie einsparen. 1977 wurde der Beschluss dann in die Realität umgesetzt, die Sommerzeit begann und endete einmal jährlich.

Gegen Ende des Jahres 1994 wurden dann die in den teilnehmenden Ländern der Europäischen Union bestehenden unterschiedlichen Regelungen zur Sommerzeit vereinheitlicht. Seit diesem Zeitpunkt gilt die einheitliche Sommerzeit in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und deren Landesteilen innerhalb des europäischen Kontinents. Landesteil die nicht in Europa liegen sind nicht mit der einheitlichen Sommerzeit verbunden.

Quelle Wikipedia

 

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